Willkommen bei Jogi-wan...

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Sonntag, 15. Dezember 2013

Sie ist am Ende!

Schon alle? Meine Tipps für einen "guten Schluss"

Irgendwann kommen keine "Wölkchen" mehr, die Pfeife geht aus und der Geschmack wechselt von blumigem Tabakaroma zu bitterer Asche. Mit zunehmender Routine gelingt es dem erfahrenen Pfeifenraucher immer öfter eine Füllung wirklich zu Ende zu rauchen. Bei Beginnern und nicht so alten Füchsen ist oft schon eher Schluss. Das letzte Viertel des Tabaks mag nicht mehr glimmen, ist feucht, schmeckt bitter und scharf.

Irgendwann einmal hat ein "Fachmann" die Mär in die Welt gesetzt, eine Pfeife müsse IMMER bis ganz zu Ende geraucht werden... und wie viele fragwürdige "eiserne Regeln" hat sich das in den Köpfen festgesetzt. DAS weiß auch der Beginner, daran will er sich halten - sich keine Blöße geben. Also, Feuerzeug auf Anschlag, Flammenwerfer in den Kopf halten und saugen und ziehen, wie die Kraftstoffpumpe am leeren Tank.


Das schmeckt nicht nur furchtbar, es besteht dabei auch eine gute Chance, den Kopfrand anzukokeln... und für den Pfeifenboden ist diese Aktion eine "echt heiße Sache".... völlig unnötig außerdem auch noch. Schluss damit - man macht die Pfeife einfach leer. Jetzt aber bitte die Pfeife nicht ausklopfen... auch dies ist eine uralte Unart, die sich bis heute gehalten hat.



Ich vermute, das Ausklopfen ist eine Erfindung des Marshalls von Pipe City. Der Mann wollte seine Corn Cob leeren, war aber gezwungen, in der anderen Hand seine schussbereite Winchester zu halten. Die Chancen, sich beim Ausklopfen der Pfeife (und dem Verfehlen des Korkes) hübsche Macken in den Kopfrand oder (beim Abrutschen) in den Holm zu schlagen, stehen gut. Zumal dünne Holme und zarte oFi-Zapfen unnötig beansprucht werden.


Doch nicht nur das. Beim Ausklopfen verschenkt man wertvolles "Arbeitsmaterial". Die Asche, die sich noch im Kopf befindet ist nämlich in der Lage, Feuchtigkeit aufzunehmen - das sollte man sich zunutze machen. Mit dem Dorn werden Tabakreste und Asche vorsichtig aufgerührt...


...leichtes Klopfen gegen den Kopf lässt die Asche nach unten rutschen...


...und gute 10 Minuten später kann man den Rest der Füllung "gewaltfrei" in den Aschenbecher gießen.


Während dieser Zeit konnte die Pfeife bereits abkühlen. Es ist also alsbald möglich, sie zur Reinigung auseinander zu nehmen. Ich persönlich halte nichts davon, die Reinigung auf die lange Bank zu schieben. Wer mit der Pfeife nicht gerade Stahl gekocht hat und kein hoffnungsloser Grobmotoriker ist, geht kein Risiko ein, wenn er die Pfeife zu diesem Zeitpunkt vorsichtig zerlegt.

Frisch sind die Ablagerungen in Kopf, Holm und Mundstück am gründlichsten zu entfernen. Außerdem gehört bei Filterpfeifen schnellstmöglich der feuchte Filter entnommen, soll die Pfeife danach gründlich trocknen können. Wer unterwegs ist und die Pfeife nicht reinigen kann, sollte zumindest das erledigen.


Ein auch oft gehörter "alter Rat" ist, Mundstück und Kopf getrennt zu lassen - der besseren Trocknung und Lüftung wegen. Ein Rat, der gerade bei dünnwandigeren Holmen schnell ins Auge gehen kann. Holz arbeitet... und während der Trocknungsphase weitet der Holm sich wieder etwas. Fehlt ihm jetzt der eingedrehte Zapfen, quasi als "Gedächtnis", wie weit er sich wieder auseinander bewegen muss, kommt es oft zu Passform-Problemen. Der Holm weitet sich nicht genug, der Zapfen passt nur mit Knarren und Kraft wieder hinein... dabei geben dünne Holme schnell mal auf und machen durch ein unschönes "Knack" auf sich aufmerksam... und auch dünne Zapfen kommen dieser Form des Protestes gern einmal nach.


Anders herum lässt sich diese Tatsache u.U. positiv nutzen. Wessen Mundstück zu locker sitzt, lässt einfach mal Kopf und Holm getrennt trocknen und lüften - oftmals sitzt das Mundstück danach wieder deutlich fester. Übrigens hört man unter oFi-Rauchern gar nicht so selten den Rat, die Pfeifen nur jeweils nach 5-10 Rauchdurchgängen auseinander zu nehmen... um so länger den optimalen Sitz von Holm und Mundstück zu gewährleisten. Für mich völlig unverständlich, aber oft zu sehen: Raucher, die ihre Pfeifen zum Trocknen nur halb zusammen drehen. Oben genanntes Problem kann auch dabei auftauchen... der Sinn dieser Übung verschließt sich mir völlig.


Unverständlich ist außerdem die Angewohnheit, Pfeifen mit eingezogenem Reiniger trocknen zu lassen. Dieser Rat geht angeblich auf Helmut Hochrain zurück, der empfahl, in die gerade ausgerauchte Pfeife einen Reiniger (zur Feuchtigkeitsaufnahme) zu ziehen. Er empfahl aber AUCH "...diesen alsbald wieder zu entfernen!"


Pfeifen brauchen zum Trocknen vor allem Luftzirkulation. Wer einen Moment nachdenkt, kommt schnell darauf, wie kontraproduktiv da ein eingezogener Reiniger ist... zumal die von ihm aufgenommene Feuchtigkeit SO auch noch abgebaut werden muss. Man kann diesem Hochrain-Rat durchaus folgen... aber nur, wenn man nicht vergisst, den Reiniger auch zeitig wieder zu entfernen! Soweit meine Art, "dem Ende" rücksichtsvoll und schonend zu begegnen.

Ihr Ralligruftie



Autor: Ralf Dings

Kommentare:

  1. Wahre Worte. Da haben uns die Zigarrenraucher doch einiges Voraus, die ihr gutes Stück beim letzten 1/4 ausgehen lassen, was im Extremfall wertmäßig gut einer 1/2 Dose Pfeifentabak gleich kommt. Die letzten Krümel neu zu entflammen zieht den davor empfundenen Rauchgenuss immer nach unten. Die Erfahrung hat es einem gelehrt und dennoch tappt man gelegentlich in die "Falle". Danke für deinen nachhaltigen Tip!

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  2. Nun, lieber Michael...den "Alten" erzähle ich da auch nicht wirklich was Neues, denke ich. Wobei Du mit der "Falle" recht hast...ab und zu fällt man gedankenlos wirklich in alte Fehler.
    Ich hoffe, mit dieser Serie vor allem den jüngeren Rauchern gelegentlich eine Hilfestellung zu geben...und den Mut, mit "feststehenden Regeln" zu brechen.
    Liebe Grüße, RALF

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  3. Und wer möchte, dass auch ab und zu mal das untere Viertel Glut sieht oder einfach mal ein Erfolgserlebnis haben will, dem kann der von Ralf ebenfalls empfohlenen Akropolis Feinschnitt von Planta nur wärmstens an´s Herz gelegt werden. Nicht dass das Kraut nur eine willkommene Abwechslung ist, es glimmt auch bereitwillig bist zum letzten Rest runter.
    Beste Grüße,
    Sascha

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  4. Das, lieber Sascha, kann ich allerdings nur bestätigen...sowohl die Abwechslung, als auch den Glimmwillen ! :-)
    Lieben Gruß, RALF

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  5. Hallo Ralf,

    das zwanghafte Zu-Ende-Rauchen hat, glaube ich, zumindestens ebensoviele Pfeifen auf dem Gewissen, wie das Auskopfen auf allerhand ungeeigneten Oberflächen. Leider ist nicht nur Hochrain ein Verfechter des Aufrauchens der letzten Krümel, sondern auch viele Pfeifen-Experten, die sich in Foren und anderswo herumtreiben.
    Umso wichtiger ist es, dass jemand, wie du, dessen Meinung in der Pfeifengemeinde respektiert wird, die Dinge klarstellt und den Druck und die Angst, ihre Pfeife zu ruinieren, von Neueinsteigern nimmt.

    lg,
    Peter

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    1. Hallo Peter,
      stimmt ganz sicher ! Der "Aufrauchzwang" hat sicher schon genauso viele Pfeifenköpfe, wie Geschmacksnerven ruiniert.
      Im Laufe der Erfahrung und mit eher naturbelassenen Tabaken geht das später oft einmal von selbst- wie Du sicher weisst.
      Doch, es erzwingen zu wollen (zu müssen) ist sicher kein guter Rat besagter "Experten".:-) Naja, "Experten"...:-)
      Liebe Grüße, RALF

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  6. Super Tips, vielen Dank. Bis auf das zeitige Wieder-Zusammensetzen bislang auch so gemacht.
    Eine Frage dazu: wann ist der beste Zeitpunkt zum Einsetzen des neuen Filters?
    Schöne Grüße und noch eine prima Adventszeit
    Thomas 

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    1. Moin Thomas,
      also, eine genaue Zeitangabe kann ich da gar nicht machen. Ich handhabe das so: Auf dem Tisch steht ein Pfeifenhalter für zwei Pfeifen. Darin dürfen die letzten Zwei, die geraucht wurden, geputzt und ohne Filter ruhen und trocknen.Sobald eine dritte Pfeife dazu kommt,wird die mit der längsten Ruhe mit Filter versehen, aussen noch einmal poliert und ins "reguläre" Pfeifenregal gestellt...wo sie aber noch einmal mindestens 24 Stunden "ausser Dienst" bleibt. Damit dürfte sich die "Ruhezeit ohne Filter" bei mir so auf 4-5 Stunden belaufen.
      Liebe Grüße, RALF

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  7. Moin Moin Ralf,

    wiedermal super und sehr anschaulich geschrieben.
    Den Tipp mit dem Klopfen werde ich mir mal beherzigen und probieren.
    Bislang habe ich immer nach einer guten Abklingzeit mit dem Dorn vorsichtig die gute Asche nach unten gemengt.
    Was sich mir noch für eine Frage aufdrängt ist warum es so wichtig ist den Filter schnellst möglich zu wechseln?
    Bislang habe ich immer erst gut einen Tag gewartet bis ich überhaupt die Pfeife zerlegt habe.

    Grüße, Thomas

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    1. Lieber Thomas,
      danke für das Lob...aber, Du willst mich auf den Arm nehmen, oder ? :-)
      Wenn nicht, lies Dir bitte den Artikel noch einmal durch...vor allem zum Punkt des Ausklopfens.
      Der feuchte Filter gehört rasch aus der Pfeife, damit sie ungehindert trocknen kann...und vor allem dem Holm ein rasches, gründliches Trocknen ermöglicht wird.
      Lieben Gruß, RALF

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    2. Tsia da steck ich doch wohl noch mehr in den Kinderschuhen als ich dacht. Aber gut nur so lernt man.
      Wollte ich meinen Pfeifen doch nur etwas Gutes tuen und da stellt sich raus es ist das ganze Gegenteil.
      Was ich noch vergessen habe zu fragen, was das für eine schöne Pfeife ist mit dem Bambusmundstück? Zufällig eine Tsuge?

      Gruß, Thomas

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    3. Nein Thomas...die wunderbare Bambus-Apfel stammt von Ronny Bolz...der macht noch mehr so traumhafte Stücke.:-)
      Lieben Gruß, RALF

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  8. Hallo Ralf,

    wieder ein sehr schöner Beitrag. Denn erstens lese ich dass ich soviel gar nicht verkehrt mache und zweitens habe ich auch wieder was gefunden, bei dem ich sagen kann: "oh, das wusste ich nicht".
    Was ich mache ist, das ich nachdem die Pfeife abgekühlt ist ich den Pfeifenkopf mit einem weißen Baumwollhandschuhe reinige, sprich ich gehe mit dem Finger rein und reibe so die Asche raus. Spricht da was gegen?
    Liebe Grüße
    Dankward

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    1. Hallo Dankward,
      nein...da spricht absolut nichts gegen. Es ist mit Sicherheit eine sehr schonende und (denke ich) gründliche Form der Kopfreinigung...und ein wenig spleenig (im positiven Sinne)...da stehe ich nun mal drauf ! :-)
      Lieben Gruß, RALF

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    2. versteh ich das richtig: man kann also nach jedem Rauchen die asche aus dem kopf völlig entfernen? ich dachte wir müssen an der Kruste arbeiten? ;)

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    3. man kann also die asche aus dem kopf auch komplett herausputzen? was is dann mit der kruste?

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    4. Das Thema Kruste ist bei dem Ralf gerade ein besonders empfindliches, denke ich:
      Ich bin weiß Gott kein Experte, aber ich würde sagen, dass Du anfänglich ein bisschen Kruste kultivierst (nur einen Millimeter oder so) und danach darfst Du die Pfeife mit 'nem Tuch oder Taschentuch auswischen wenn der Kopf ausgekühlt ist. Aber korrigiert mich bitte wenn ich etwas falsches sage.
      Liebe Grüße, Tarek

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  9. Hallo Ralf,
    ich hab noch ne Frage zu dem Thema. Du steckst einen neuen Filter in die Pfeife, bevor du sie zurück in den Schrank stellst. Ich stecke den Filter erst in die Pfeife, wenn ich sie wieder benutze. Ist eine der beiden Methoden besser oder ist es wurscht, wie man es macht?

    Gruß, Thomas

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    1. Lieber Thomas...wenn die Pfeife gut durchgetrocknet ist, ist das gehopst wie gesprungen. Das kann jeder machen, wie es bei ihm besser passt.
      Ich mach`s so, weil der Mensch halt ein Gewohnheitstier ist.:-)
      Liebe Grüße, RALF

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  10. Hallo. Ralf.
    Woran erkenne ich das eine Tabakpfeife von Kondensat gesättigt ist und unbrauchbar ist?
    Ist der Dampf aus Brennkammer und Mundstück dann nur noch Braun?

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  11. Nun, z.B. sollte der Kopf innen nicht glänzend "sumpfig" aussehen.
    Vorsichtig mal in Bodennähe kratzen, wenn die Oberfläche weich ist, sich eine Art "Schmiere" abkratzen lässt und es stark nach Ammoniak riecht, ist das kein gutes Zeichen. Gleiches gilt für den Holm. Mit dem Dorn mal an der Innenwand lang gehen. Fühlt es sich eher weich an und glänzt die Innenseite bei der Kontrolle mit der Taschenlampe stark, sollte man auf jeden Fall den "Schmier" erst einmal mit Alkohol und Zahnarzt-Tampons lösen und schauen, ob das Holz darunter noch feste Konsistenz hat. Pfeifen solchen Zustands lassen sich evtl. noch retten, das aber nur mit grossem Aufwand und selten geschmacklich zufriedenstellend.
    Lieben Gruß, RALF

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  12. Hallo Ralf,
    ich möchte mich auf diesem Wege einmal für Deine vielen Mühen bedanken, die Du auf Dich nimmst, um Dein Wissen über die Pfeife mit anderen Menschen zu teilen.
    Sowohl Deine Blogbeiträge als auch Deine Videos verfolge ich mit Aufmerksamkeit.
    Ich möchte lediglich eine Kleinigkeit anmerken, die mir in Deinen Veröffentlichungen immer wieder auffällt: Das Deutsche kennt die Vokabel "Beginner" nicht. Es heißt Anfänger. "Beginner" wäre ein Anglizismus, den man dann auch klein schreiben müsste und dessen Geschlecht sich nach der Herkunftssprache richten würde. Dann hiesse es "das beginner". Irgendwie konstruiert. Und Deinem Stil, den ich sehr mag, nicht entsprechend.

    Bitte nicht falsch verstehen, es ist ausschließlich konstruktiv gemeint!

    Grüße,
    Wolfgang

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  13. frank der freie4. Juli 2016 um 14:29

    Passt nicht ganz dazu !!!
    Guten Tag Pfeifenfreunde
    Heute möchte ich als Anfänger dem Dieter Niermann und dem Ralligruftie ein großes DANKESCHÖN sagen. Sie haben mir mit ihren Beiträgen sehr geholfen und den erneuten Einstieg verursacht.
    Doch auch als Frischling möchte ich ihnen einen Denkanstoß liefern.
    Sehr gut hat Dieter Niermann in seinem Video gezeigt, was und wie man ein klapperdes Mundstück passend weiten kann.
    Stimmt, kochendes Wasser ist für die Erwärmung nötig. jedoch mit dem Aufdrücken des Mundstückes bin ich nicht einverstanden.Der Zapfen wird dadurch aufgestaucht, aber bekommt im Idealfall nur einen Bauch in der Mitte, dichtet dadurch ab , sitzt aber dadurch nicht richtig fest.
    Da ich gerade ein Mundstück anpassen musste, weil es klapperte, habe ich mir überlegt, wie geht es ohne diesen Bauch. Ich fand ein Lösung und sie funktioniert super.
    Erst den Durchmesser des Zapfens innen und außen gemessen und notiert, Dann den Durchmesser der Bohrung am Pfeifenkopf gemessen und auch notiert. Nun habe ich mir einen passenden Metallbohrer gesucht, der am Schaft angefast war. Nun habe ich Wasser gekocht , den Zapfen des Mundstückes in das heiße Wasser gehalten und nach ca einer Minute den Schaft des Metallbohrers in die Zapfenbohrung geschoben. Das ging ganz leicht und dadurch ist der ganze Zanpfen gleichmäßig geweitet. Nach dem Abkühlen und Abwischen habe ich ohne Probleme die Pfeife zusammensetzen können . Sie ist dicht und das Mundstück wackelt nicht.
    Anmerken möchte ich noch, Metallbohrer gibt es in Fachgeschäften in Steigerungen im Zehntelmilimeterbereich.

    Damit will ich nicht klugscheißern, sondern nur einen Denkanstoß liefern und es würde mich freuen wenn sich Pfeifenfreunde nun an den Versuch wagen.
    Im Übrigen , sollte einmal der zu große Bohrer genommen werden, kann durch Erhitzen des Zapfen im heißen Wasser und folgender Abkühlung unter kaltem Wasser, der Urzustand annähernd wiederhergestellt werden.

    Viele Grüße

    Frank

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  14. Guten Tag Pfeifenfreund
    Hier nochmal ein Tip:
    Ein von mir bei Bedarf aus Zeitnot praktizierte Lüftung der Pfeife erfolgt dann per PC. Ja richtig gelesen. Wer einen stinknormalen PC zu Hause in Betrieb hat, nehme eine passende Pappschachtel , stelle sie so hinter den PC , das die zur Belüftung und auch zur Trocknung vorgesehene geputzte Pfeife mit der großen Öffnung in Richtung Lüfteraustrittsöffnung zu liegen kommt. Das Mundstück sollte dabei rechtwinklige zur Seite zeigen, damit die Luft frei durch die Kanäle der Pfeife strömen kann.
    So kühlt die Pfeife richtig aus und trocknet gleichzeitig. Ich nutze diese Möglichkeit, wenn ich eine Pfeife öfter verwenden will und hatte damit immer Erfolg.
    Viele Grüße
    Frank

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  15. Hallo Ralf,
    Danke für diesen lehrreichen Artikel.
    Eine Frage zum reinigen habe ich aber doch. Bisher habe ich es immer so gehandhabt: Die Asche der erloschenen Pfeife umgerührt und herunter geklopfen und nach ca. 15 Minuten wird diese dann ausgeschüttet, in dem Zuge entferne ich auch den Filter. Baue die Pfeife dann wieder zusammen. Das eigentliche reinigen erledige ich 3-4 Stunden später (bei der Abendpfeife geschieht das beim ersten morgendlichen Kaffee). Bisher bin ich damit, glaube ich, ganz gut gefahren.
    Wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, reinigst Du deine Pfeife gleich komplett, nachdem du den Filter entfernt hast.
    Ist diese 3-4 Stunden Abkühlzeit vor der Reinigung auch eine dieser Mythen wie eine Pfeife MUSS Cake haben?

    Viele Grüße René

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